die Energiekrise hat uns erneut eingeholt. Die Kosten für Gasheizungen dürften daher wieder steigen. Wenn wir den Expert:innen glauben dürfen, ist dies nur der Anfang von erheblichen Steigerungen des Heizens mit Gas. Der Umstieg auf nicht fossile Energiequellen, die nicht erst importiert werden müssen, bleibt daher enorm wichtig. Problematisch ist - daher wie bereits im letzten Newsletter berichtet - der bisher unkonkrete Mieterschutz im Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes.
Die andere Seite der Heizkosten bleiben gut gedämmte Wohnungen, die die Bedarf des Heizens senken. Leider sind viele Bochumer Wohnungen aber schlecht gedämmt oder haben sogar Risse und Kältebrücken, die zu Schimmel und Feuchtigkeitsschäden führen. Dies zu beseitigen sind Vermieter verpflichtet. Nur häufig werden Mängel nicht beseitigt.
Was Mieter:innen gegen Feuchtigkeit und andere Mängel tun können, beschreibt eine jüngst erschienene Broschüre des Berliner Mieterervereins recht gut (siehe Meldungen). Zu ergänzen ist, wenn auf Anschreiben der Vermieter ga nicht reagiert, kann in Bochum auch das Ansprechen der städtischen Wohnungsaufsicht helfen.
Ein anderer Aspekt Energiekosten zu sparen sind Steckersolarkraftwerke, die Mieterinnen und Mieter einfach anschließen können und damit Stromkosten sparen. Wie das funktioniert berichtet die Verbraucherzentrale Bochum in einer gemeinsamen
Veranstaltung mit uns am kommenden Mittwoch (29.4.).
Nicht vergessen möchte ich Sie auch zum fünften Mietenstammtisch einzuladen, der am 13.Mai in Stadtteiltzentrum Q1 stattfinden wird. Genaueres ist in den Terminankündigungen zu lesen.
Informatives Lesen wünscht Ihnen
Martin Krämer
Pressesprecher des Mietervereins Bochum, Hattingen und Umgegend